Vater und Sohn bei den Stadtwerken und Hanau Netz
Zwei Generationen, ein Beweis für Zugehörigkeit
Wenn Vater und Sohn in derselben Unternehmung arbeiten, heißt das auf den ersten Blick: zwei Lebenswege, die sich auch im Beruflichen kreuzen. Beide beginnen am gemeinsamen Frühstückstisch. Der eine führt anschließend in den Fuhrpark von Hanau Netz, der andere ins Hauptgebäude der Stadtwerke in der Leipziger Straße 17.
Bei Bernd und Leon Jordan steht diese Familienparallele – schaut man einmal genauer hin – für einen Weg, der zeigt, wie eine Unternehmenskultur tragen kann, wenn sie auf Vertrauen, Respekt und Zugehörigkeit fußt. Wer mit beiden spricht, spürt schnell, was genau soziale Nachhaltigkeit bei den Stadtwerken Hanau bedeutet: ein Miteinander, das positiv wirkt und Sicherheit schenkt.
Wenn Vertrauen kommt und bleibt.
Als Bernd Jordan vor sechs Jahren über eine Zeitarbeitsfirma in den Fuhrpark der Netzgesellschaft kam, war das zunächst nur eine Übergangslösung. „Ich sollte ein Jahr lang befristet unterstützen“, erinnert er sich. „Aber schon nach zwei Tagen wusste ich, dass hier etwas anders ist.“ Er lächelt bei der Erinnerung an diesen Moment, in dem ihm bewusstwurde, was er gerade gewonnen hatte. „Der Respekt, der mir von Beginn an entgegengebracht wurde, obwohl ich ja ‚nur‘ Zeitarbeiter war, hat mich sofort überzeugt.“
»Nach all den Jahren freue ich mich immer noch über die abwechslungsreiche Arbeit und die Verantwortung, die ich tragen darf. Kein Tag ist wie der andere.«
Aus dem befristeten Einsatz wurde dank seines Enthusiasmus und vorbildlichen Einsatzes eine Festanstellung. Inzwischen ist Jordan für den Fahrzeugpool und die Umstellung auf Elektro‑ und Hybridfahrzeuge verantwortlich. „Ich sehe das als Pflicht mit Überzeugung“, sagt er über die Einführung der E‑Flotte. „Wir alle haben Verantwortung und gestalten die Zukunft mit.“ Mittlerweile zählt der Fuhrpark 18 Elektrofahrzeuge – jeder einzelne für ihn ein kleines Symbol dafür, dass Wandel möglich ist, wenn man ihn gemeinsam trägt.
Besonders wichtig ist ihm dabei die Teamarbeit im Bereich. „Nach all den Jahren freue ich mich immer noch über die abwechslungsreiche Arbeit und die Verantwortung, die ich tragen darf. Kein Tag ist wie der andere. Vor allem aber: Wenn ich Hilfe brauche, ist jemand da. Immer. Das ist alles andere als selbstverständlich.“ Seine Worte klingen nach dankbarem Alltag, beschreiben aber eine charakterstarke Haltung: die Überzeugung, dass Wertschätzung die Grundlage jeder guten Arbeit ist.
Eine Entscheidung für die Zukunft.
Diese Haltung hat auch seinen Sohn Leon, kaufmännischer Auszubildender der Stadtwerke im zweiten Lehrjahr, geprägt. Nach dem Abitur suchte er nach Orientierung – zwischen Studium und praktischer Erfahrung. „Mich hat interessiert, was mein Vater an seinem Arbeitgeber so schätzt“, erzählt er. „Also habe ich mich für ein Praktikum im Controlling beworben.“
Für zwei Wochen bekam Leon Einblicke in Zahlen, Prozesse und führte allerlei Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen. „Ich war überrascht, wie vielfältig das alles ist – und wie viel Engagement dahintersteckt.“ Er erinnert sich daran, dass ihm geduldig Abläufe erklärt wurden, obwohl er noch ganz am Anfang stand. „Ich wurde von Tag eins an ernst genommen und konnte mitarbeiten. Das hat mich davon überzeugt, nach dem Praktikum eine Ausbildung bei den Stadtwerken beginnen zu wollen. Vor allem der Umgang und die Zusammenarbeit im Team haben den Ausschlag gegeben.“ Eine Aussage, die tief blicken lässt: Für Leon war die Zeit während des Abiturs nämlich nicht immer einfach, weil er als einer von wenigen von der Realschule aufs Gymnasium gewechselt war und sich deshalb außen vor gefühlt hatte.
„Umso schöner war dann mein Praktikum. Es hat sich schnell so angefühlt, als würde ich schon länger dazugehören. Als ich dann nach dem Bewerbungsgespräch und Einstellungstest die Zusage für meine Ausbildungsstelle bekam, war das ein wirklich schöner Moment.“
Heute ist Leon im zweiten Lehrjahr. Er erlebt die Stadtwerke und Hanau Netz aus einem anderen Blickwinkel als sein Vater – nämlich aus der Büro-, Projekt- und natürlich Azubi-Perspektive. „Mir gefällt, dass ich in viele Abteilungen hineinschauen darf, auch die technischen“, fasst er zusammen. „Man lernt, wie alles zusammenhängt.“ Als er im Nachhaltigkeitsteam mitarbeitete und an der Datenerhebung für den CO₂‑Fußabdruck beteiligt war, wurde ihm bewusst, wie viel hinter dem Aspekt Klimaschutz steckt. „Mich hat überrascht, wie viele unterschiedliche Emissionsarten es gibt und in welchen Bereichen Emissionen entstehen. Das war mir vorher nicht bewusst.“ Ein echter Aha‑Moment für den aufmerksamen Auszubildenen, der durch seinen Vater schon viel über Nachhaltigkeit gelernt hatte.
Ausbildung mit Perspektive
Mitarbeiterorientierung beginnt bei einer Ausbildung, die Lust auf mehr macht.
Die Stadtwerke Hanau und Hanau Netz setzen auf eine Ausbildung, die junge Menschen von Anfang an als Teil des Teams mitnimmt – und vor diesem Hintergrund fachlich qualifiziert und menschlich abholt. So schaffen praxisnahe Aufgaben, eine persönliche Betreuung und klare Strukturen ein Umfeld, in dem Lernen und Entwicklung Hand in Hand gehen. Die besten Voraussetzungen also für Auszubildende, um Einblicke in zentrale Zukunftsthemen wie Energieversorgung, Nachhaltigkeit und technische Infrastruktur zu bekommen.
Warum eine Ausbildung bei den Stadtwerken und Hanau Netz so viel Spaß macht:
Praxisnahe Einblicke in verschiedene Unternehmensbereiche
Persönliche Begleitung während der gesamten Ausbildungszeit
Tariflich geregelte und faire Ausbildungsbedingungen
Arbeit an Themen mit Relevanz für die Zukunft der Region
Gute Entwicklungsmöglichkeiten durch strukturierte Förderung
Begegnung auf Augenhöhe.
Besonders deutlich wurde das gemeinsame Verständnis für dieses Thema, als Leon im März 2026 Teil des Teams auf der Hanauer Nachhaltigkeitsmesse war. Dort stellte er den Besucherinnen und Besuchern jeden Alters das Projekt Wimmel-Wiese vor, das Artenvielfalt im Stadtgebiet fördert (Mehr zur Wimmel-Wiese? Hier geht’s lang!). „Ich durfte die Idee hinter dem Projekt erklären und Fragen beantworten“, erzählt er. „Das war spannend. Ich hätte nicht gedacht, dass sich so viele Menschen für unsere Natur und Umwelt interessieren.“
Als sein Vater den Messestand besuchte, krönte ein stiller Moment des Vaterstolzes diesen außerordentlichen Arbeitstag. „Es war so schön zu sehen, wie sicher er dort auftritt und wie selbstverständlich er das Thema Nachhaltigkeit vertritt“, erinnert sich Bernd Jordan schmunzelnd. „Das war schon etwas Großes für mich.“
Seit sich Leon von sich aus für die Ausbildung bei den Stadtwerken entschieden hat, sind sie offiziell Kollegen – auch wenn sie nicht direkt zusammenarbeiten. „Wir sehen uns manchmal mittags in der Kantine“, erzählt Leon. „Dann reden wir über den Tag oder einfach über das, was uns beschäftigt.“ Sein Vater nickt. „Das verbindet auf eine neue Art – man begegnet sich nochmal auf einer anderen Ebene. Ich bin wirklich froh, dass das so ist und er diesen Weg aus eigenem Entschluss gegangen ist. Das war mir wichtig.“
Wenn zwei Generationen voneinander lernen.
Dass Arbeit auch Beziehung bedeutet, zeigen die beiden im Großen wie im Kleinen. „Von meinem Vater habe ich gelernt, offen auf Menschen zuzugehen und unkompliziert zu bleiben“, sagt Leon. „Er kennt gefühlt alle hier und findet mit jedem den richtigen Ton.“ Bernd Jordan lächelt. „Ich schätze an Leon seine ruhige, aufmerksame Art. Er hört zu, denkt nach und hat für alle ein offenes Ohr. Man fühlt sich einfach wohl, wenn man sich mit ihm unterhält. Außerdem ist er sehr hilfsbereit und unterstützt jederzeit.“
In solchen Momenten zeigt sich, was Unternehmenskultur bedeutet: gegenseitige Wertschätzung – und zwar über Hierarchie, Alter und Bereiche hinweg. Bernd Jordan bringt es auf den Punkt: „Hier redet man miteinander, nicht übereinander. Genau das macht den Unterschied.“
»Ich fühle mich hier sehr wohl. Mir ist wichtig, dass der respektvolle Umgang bleibt – das ist das, was dieses Unternehmen ausmacht.«
Eine Perspektive mit Bestand und Haltung.
Für Leon ist klar, dass er bleiben möchte. „Ich fühle mich hier sehr wohl. Mir ist wichtig, dass der respektvolle Umgang bleibt – das ist das, was dieses Unternehmen ausmacht.“ Sein Vater wünscht sich „noch viele gemeinsame Mittagessen und weiterhin jede Menge Freude bei der Arbeit“. Beide verbindet das Vertrauen, dass ihre Entwicklung hier bewusst gestaltet wird. „Man spürt, dass hier langfristig gedacht wird“, sagt Leon. „Das gibt Sicherheit.“
Das ist vor allem vor dem Hintergrund wichtig, da sich die Stadtwerke Hanau kontinuierlich verändern – sei es durch technologische Innovation, die Digitalisierung oder Energiewende. Bernd Jordan erlebt diesen Wandel seit Jahren. „Die Unternehmenskultur ist moderner geworden. Aber das, was zählt, ist geblieben: der Zusammenhalt“, betont er. Sein Sohn erlebt die gleiche Kultur aus einer neuen Perspektive. „Ich finde gut, dass man sich hier einbringen darf. Ideen werden gehört, auch von Azubis.“ Ein Miteinander, das auf Erfahrung und Offenheit gründet.
Auf die Frage hin, welche Momente ihnen in ihrer Vater-Sohn-Beziehung bei den Stadtwerken ganz besonders in Erinnerung geblieben sind, lächeln beide. Die Weihnachtsfeier des vergangenen Jahres hatte Bernd Jordan für einen Moment aus der selbstsicheren Fassung gebracht: Leon war Teil eines Azubi‑Projekts, das von allen Teilnehmenden mit einem Video präsentiert wurde. „Das war für mich ein besonderer Moment“, sagt Bernd – heute noch sichtlich gerührt. „Leon auf der Bühne zu sehen, vor allen Kolleginnen und Kollegen – das war schon sehr emotional für mich. Da kamen schon ein paar Tränen.“
Soziale Nachhaltigkeit als Haltung.
Wenn Bernd Jordan auf seine Zeit bei Hanau Netz blickt, spricht er weniger über Technik als über Menschen. „Ich habe hier die besten Kolleginnen und Kollegen, die man sich vorstellen kann“, sagt er schlicht. Sein Sohn nickt. „Ich glaube, genau das ist es, was hier zählt – der Umgang miteinander.“ Ihre Geschichte steht für eine Unternehmenskultur, die langfristig denkt: in Generationen anstatt in Projekten. Soziale Nachhaltigkeit bedeutet hier, dass Menschen sich entwickeln dürfen, ob Auszubildende oder erfahrene Kollegen. Und dass so auch aus Arbeit Zugehörigkeit wird.
Wertschätzung im Arbeitsalltag
Mitarbeiterorientierung heißt: Menschen fördern und binden.
Wer bei den Stadtwerken oder Hanau Netz startet, wird begleitet, eingearbeitet und unterstützt – mit dem Ziel, Potenziale zu erkennen und langfristig zu entwickeln. Dazu gehören eine Einbindung ins Team mit klarer Verantwortung, Wertschätzung durch eine attraktive, tarifvertragliche Vergütung inklusive Zusatzleistungen und gute Rahmenbedingungen für eine gesunde Work-Life-Balance ebenso wie die nachhaltige Ausrichtung und ein Arbeitsumfeld, das Entwicklung aktiv ermöglicht. So entsteht eine Unternehmenskultur, in der Wertschätzung nicht nur kommuniziert, sondern im Alltag erlebbar wird.